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>>Für uns bedeutet ein Grad mehr, bewusst einen Schritt weiterzugehen.<<

>>Für uns bedeutet ein Grad mehr, bewusst einen Schritt weiterzugehen.<<

>>Für uns bedeutet ein Grad mehr, bewusst einen Schritt weiterzugehen.<<

WARUM 361 GRAD?

361 Grad steht für unseren Anspruch, den Menschen und seine Lebenssituation ganzheitlich wahrzunehmen und dort weiterzudenken, wo der vollständige 360 Grad Blick noch Raum für neue Möglichkeiten lässt. Der zusätzliche Grad bedeutet für uns, nicht bei naheliegenden Lösungen stehen zu bleiben. Wir beziehen unterschiedliche Perspektiven ein, hinterfragen bekannte Wege und suchen nach dem, was zur individuellen Situation eines Menschen passt. 361 Grad bedeutet für uns: nicht einfach mehr zu machen, sondern bewusst weiterzudenken und entsprechend zu handeln.

Was ist uns wichtig?

Wir arbeiten mit Menschen, weil wir etwas bewegen wollen. Dabei begegnen wir jungen Menschen und Familien mit Respekt, Wertschätzung und echtem Interesse. Wir glauben an ihre Fähigkeiten und nehmen ihre Sichtweisen, Bedürfnisse und Entscheidungen ernst. Für uns bedeutet gute Jugendhilfe, Menschen zu beteiligen und auf Augenhöhe zu begegnen. Wir hören zu, sind verlässlich und gehen verantwortungsvoll mit dem Vertrauen um, das uns entgegengebracht wird.

Was wollen wir erreichen?

Dass aus Unterstützung etwas entsteht, das bleibt. Junge Menschen und Familien sollen ihre eigenen Fähigkeiten besser erkennen, Sicherheit in ihren Entscheidungen gewinnen und ihr Leben zunehmend selbstbestimmt gestalten können. Dabei geht es auch darum, Stabilität und Eigenständigkeit zu stärken und die Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft zu fördern. Was in der gemeinsamen Zeit gelernt und erlebt wurde, soll auch danach im Alltag helfen und Bestand haben. Wir möchten nicht nur im Moment unterstützen, sondern etwas mitgeben, auf das Menschen auch später zurückgreifen können.

361 Grad
in der Praxis

Drei Systeme geben unserer Arbeit Struktur, ohne sie in ein starres Raster zu setzen. Eine richtet den Blick nach innen und zeigt, woran wir unser pädagogisches Handeln ausrichten. Zwei weitere unterstützen die Zusammenarbeit mit jungen Menschen, Familien und weiteren Beteiligten: Sie helfen dabei, Themen und Entwicklungen gemeinsam zu betrachten und den Verlauf einer Hilfe verständlich zu machen.

Drei Systeme geben unserer Arbeit Struktur, ohne sie in ein starres Raster zu setzen. Eine richtet den Blick nach innen und zeigt, woran wir unser pädagogisches Handeln ausrichten. Zwei weitere unterstützen die Zusammenarbeit mit jungen Menschen, Familien und weiteren Beteiligten: Sie helfen dabei, Themen und Entwicklungen gemeinsam zu betrachten und den Verlauf einer Hilfe verständlich zu machen.

Drei Systeme geben unserer Arbeit Struktur, ohne sie in ein starres Raster zu setzen. Eine richtet den Blick nach innen und zeigt, woran wir unser pädagogisches Handeln ausrichten. Zwei weitere unterstützen die Zusammenarbeit mit jungen Menschen, Familien und weiteren Beteiligten: Sie helfen dabei, Themen und Entwicklungen gemeinsam zu betrachten und den Verlauf einer Hilfe verständlich zu machen.

(01)

Pädagogische
Grundlagen

Fünf grundlegende Aspekte geben uns Orientierung für die tägliche Arbeit und helfen uns, Situationen aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten. Wir nennen sie unsere pädagogischen Winkel. Sie laden dazu ein, das eigene Handeln zu reflektieren. Gleichzeitig unterstützen sie uns dabei, die Begleitung immer wieder an der Entwicklung der jungen Menschen und Familien auszurichten.

Fünf grundlegende Aspekte geben uns Orientierung für die tägliche Arbeit und helfen uns, Situationen aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten. Wir nennen sie unsere pädagogischen Winkel. Sie laden dazu ein, das eigene Handeln zu reflektieren. Gleichzeitig unterstützen sie uns dabei, die Begleitung immer wieder an der Entwicklung der jungen Menschen und Familien auszurichten.

Pädagogische Winkel

Haltung: Jeder Mensch bringt eigene Erfahrungen, Erwartungen und erste Eindrücke mit. Das gilt auch für uns. Deshalb schauen wir bewusst darauf, was unsere Wahrnehmung beeinflusst und welches Bild wir uns von einem Menschen machen. Dabei bleiben wir offen für Veränderungen und prüfen immer wieder, ob unsere Haltung und unser Handeln der aktuellen Situation noch gerecht werden.

Beziehung: Vertrauen entsteht mit der Zeit und bei jedem Menschen anders. Junge Menschen und Familien entscheiden selbst, wann sie sich öffnen und welche Themen sie mit uns teilen möchten. Deshalb geben wir dem Kennenlernen Raum und schauen im Verlauf immer wieder darauf, wie sich das Miteinander entwickelt, was wir selbst dazu beitragen können und ob auch persönliche oder schwierige Themen ihren Platz finden.

Ressourcen: Interessen, Potenziale und das, was bereits gelingt, geben wichtige Ansatzpunkte für die weitere Begleitung. Wir nehmen positive Entwicklungen wahr und achten darauf, was Mut macht, Motivation gibt und welche Rolle das soziale Umfeld spielen kann. Im Verlauf schauen wir immer wieder neu darauf, was bereits trägt, was vielleicht noch unentdeckt geblieben ist und welche Chancen sich daraus ergeben können.

Individualität: Jeder Mensch und jede Lebenssituation ist anders. Deshalb bleiben wir beweglich und schauen immer wieder darauf, was gerade passt und was sich im Laufe der Zeit verändert. Auch unser eigenes Handeln gehört dazu. Wir überlegen, was wir noch tun oder neu ausprobieren können, damit der gemeinsame Weg zum einzelnen Menschen passt.

Beteiligung: Eine Stimme zu haben reicht nicht. Sie muss auch zählen. Wer Unterstützung erhält, soll mitgestalten können, wie der eigene Weg weitergeht. Deshalb behalten wir im Blick, wie Beteiligung tatsächlich ankommt und ob junge Menschen und Familien erleben, dass ihre Sicht etwas bewegt.

(02)

Lebensbereiche und
Entwicklung

Lebensbereiche
& Entwicklung

Unser Themenkreis greift acht Lebensbereiche auf, die im Verlauf einer Hilfe an Bedeutung gewinnen können. Die einzelnen Bereiche nennen wir Entwicklungswinkel. Sie geben den Themen einen Rahmen, ohne festzulegen, was für den einzelnen Menschen wichtig ist. 


Gemeinsam halten wir fest, was gut läuft, wo Unterstützung hilfreich sein kann und was sich verändert. Unterschiedliche Sichtweisen dürfen nebeneinanderstehen und neue Gespräche anstoßen. So werden Entwicklungen sichtbar und nächste Schritte können daraus entstehen.

Unser Themenkreis greift acht Lebensbereiche auf, die im Verlauf einer Hilfe Bedeutung gewinnen können. Die einzelnen Bereiche nennen wir Entwicklungswinkel. Sie geben den Themen einen Rahmen, ohne festzulegen, was für den einzelnen Menschen wichtig ist. 


Gemeinsam halten wir fest, was gut läuft, wo Unterstützung hilfreich sein kann und was sich verändert. Unterschiedliche Sichtweisen dürfen nebeneinanderstehen und neue Gespräche anstoßen. So werden Entwicklungen sichtbar und nächste Schritte können daraus entstehen.

EntWicklungsWinkel

Alltag & Selbstständigkeit: Was im täglichen Leben wichtig ist, kann für jeden anders aussehen. Abläufe, Organisation, Aufgaben und Verantwortung spielen dabei genauso eine Rolle wie das, was allein oder gemeinsam geregelt wird.

Begegnung: Menschen um uns herum prägen unser Leben auf unterschiedliche Weise. Familie, Freundschaften, Kontakte und das persönliche Miteinander stehen hier im Mittelpunkt.

Körper & Balance: Sich wohlzufühlen hat viele Seiten. Gesundheit, körperliches Befinden, Belastungen und Erholung gehören genauso dazu wie das, was Kraft gibt und für Ausgleich sorgt.

Zukunft: Der Blick nach vorn beginnt oft mit eigenen Wünschen und Vorstellungen. Es kann um Ziele, Veränderungen, neue Möglichkeiten oder darum gehen, wie das eigene Leben einmal aussehen soll.

Freizeit: Interessen, Hobbys und neue Erfahrungen können freie Zeit auf ganz unterschiedliche Weise prägen. Es kann darum gehen, herauszufinden, was Freude bereitet, Neugier weckt und neue Kraft für den Alltag gibt.

Identität: Was einen Menschen ausmacht, hat viele Seiten. Persönlichkeit, Werte, Stärken, Herkunft und Zugehörigkeit sind einige davon.

Medien: Online sein gehört für viele ganz selbstverständlich zum Leben. Austausch, Unterhaltung, Gewohnheiten und der eigene Umgang damit können dabei ganz unterschiedlich aussehen.

Strategie: Jeder Mensch entwickelt eigene Wege, um mit Situationen umzugehen und Lösungen zu finden. Manche haben sich bereits bewährt, andere entstehen erst mit der Zeit.

(03)

Verlauf
einer Hilfe

Eine Hilfe durchläuft verschiedene Phasen, die aufeinander aufbauen. Unsere Ablaufwinkel machen diese grundlegende Struktur sichtbar und geben jungen Menschen, Familien und weiteren Beteiligten einen verständlichen Überblick darüber, was sie im Laufe der Hilfe erwartet.


Wie lange die einzelnen Abschnitte dauern und wie sie gestaltet werden, hängt von den beteiligten Menschen, den vereinbarten Zielen und dem jeweiligen Verlauf ab. 


Für unsere verschiedenen Hilfeformen haben wir eigene Ablaufwinkel entwickelt. Sie geben einen ersten Einblick in den typischen Ablauf und schaffen Klarheit darüber, was die Beteiligten erwartet. Auf den jeweiligen Angebotsseiten stellen wir die Ablaufwinkel kurz vor.

Eine Hilfe durchläuft verschiedene Phasen, die aufeinander aufbauen. Unsere Ablaufwinkel machen diese grundlegende Struktur sichtbar und geben jungen Menschen, Familien und weiteren Beteiligten einen verständlichen Überblick darüber, was sie im Laufe der Hilfe erwartet.


Wie lange die einzelnen Abschnitte dauern und wie sie gestaltet werden, hängt von den beteiligten Menschen, den vereinbarten Zielen und dem jeweiligen Verlauf ab. 


Für unsere verschiedenen Hilfeformen haben wir eigene Ablaufwinkel entwickelt. Sie geben einen ersten Einblick in den typischen Ablauf und schaffen Klarheit darüber, was die Beteiligten erwartet. Auf den jeweiligen Angebotsseiten stellen wir die Ablaufwinkel kurz vor.

Kinderschutz
Konsequent im Blick.

Kinderschutz
Konsequent
im Blick.

Kinderschutz ist fester Bestandteil unserer Arbeit und beginnt für uns im pädagogischen Alltag. Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf Schutz, Sicherheit und darauf, mit ihren Wahrnehmungen ernst genommen zu werden. Deshalb achten wir aufmerksam auf mögliche Belastungen, informieren über Rechte und Beschwerdemöglichkeiten und schaffen Möglichkeiten, sich mitzuteilen.


Nehmen wir Hinweise für eine mögliche Kindeswohlgefährdung wahr, gehen wir diesen sorgfältig nach. Bei gewichtigen Anhaltspunkten handeln wir nach einem verbindlichen trägerinternen Verfahren und beziehen eine externe insoweit erfahrene Fachkraft für eine unabhängige fachliche Einschätzung ein.



Grundlage unseres Handelns sind unser Schutzkonzept und die gesetzlichen Vorgaben des § 8a SGB VIII.

Kinderschutz ist fester Bestandteil unserer Arbeit und beginnt für uns im pädagogischen Alltag. Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf Schutz, Sicherheit und darauf, mit ihren Wahrnehmungen ernst genommen zu werden. Deshalb achten wir aufmerksam auf mögliche Belastungen, informieren über Rechte und Beschwerdemöglichkeiten und schaffen Möglichkeiten, sich mitzuteilen.


Nehmen wir Hinweise für eine mögliche Kindeswohlgefährdung wahr, gehen wir diesen sorgfältig nach. Bei gewichtigen Anhaltspunkten handeln wir nach einem verbindlichen trägerinternen Verfahren und beziehen eine externe insoweit erfahrene Fachkraft für eine unabhängige fachliche Einschätzung ein.


Grundlage unseres Handelns sind unser Schutzkonzept und die gesetzlichen Vorgaben des § 8a SGB VIII.